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Montag, 19. Juli 2010

BVDW: Zehn Regeln für Social Media mit Bauchgefühl und Ratio

Der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) hat zehn Regeln in einem Leitfaden zusammengestellt.

Das sind die 10 Punkte vom BVDW:

1. Orientieren Sie sich auch im Social Media Marketing an den Grundregeln erfolgreicher Kommunikationsplanung
2. Legen Sie konkrete Zielvorgaben fest
3. Nutzen Sie Targeting
4. Behalten Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe im Blick
5. Beweisen Sie Kreativität
6. Wählen Sie die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache
7. Messen Sie den Kampagnenerfolg und überprüfen Sie mögliche Wechselwirkungen
8. Entscheiden Sie sich für den richtigen Mix in der Erfolgsmessung
9. Achten Sie auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung
10. Berücksichtigen Sie die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagnen

Die Autoren des Leitfadens sind: Matthias Postel (iCompetence), Mike Schnoor (Sevenload), Unitleiter Business Development/ Marketing der Fachgruppe Social Media im BVDW und Anna-Maria Zahn (Business Intelligence Group).

Sie warnen vor übetriebenen oder falschen Erwartungen: „Seien Sie darauf vorbereitet, dass Sie trotz einer sorgfältigen und durchdachten Kommunikationsplanung für Ihre Social-Media-Kampagne einen neuen Faktor berücksichtigen müssen: Der Nutzer bestimmt immer das Ergebnis. Das unkontrollierbare Eigenleben der Nutzer kann eine Kampagne unterstützen, aber auch binnen kürzester Zeit das gewünschte Ergebnis ad absurdum führen.” Menschen sind ebenso.

Im Internet ist nichts für lau

Also sollten Unternehmen nicht glauben, dass Social Media kostenlos zu haben ist. „Dies ist in der Planung für den Ressourcenbedarf zu berücksichtigen, so dass anfallende Personalkosten oder buchbare Marketingmaßnahmen (zum Beispiel Ads zur Generierung von Fans) budgetiert werden müssen.“

Das blinde Fischen im digitalen Teich bleibt erfolglos

„Zielgerechtes Targeting erhöht die Response und sichert qualifizierte Leads. Prüfen Sie, welche Eigenschaften ein Interessent haben muss, beziehungsweise aus welcher Region er stammt. An diese Daten gelangen Sie über spezielle Tracking- oder Targeting-Tools beziehungsweise Dienstleister oder die Agentur, die diese Kampagne umsetzt. Ebenfalls bieten Plattformanbieter eigene Targeting-Optionen an.”

Deutlich macht der Leitfaden: Social Media ist mehr als nur eine Verlängerung der Kampagnenbotschaft. Wer mitreden will, der hört erst einmal zu, nutzt Monitoring und sucht nach kreativen Ideen und einer Sprache, die zum Umfeld passt. Ganz wichtig ist die Erfolgsmessung.

Der Leitfaden sagt: Es geht und zeigt Möglichkeiten auf. Der Haken dabei: Nur mit Excel und Ratio allein lässt sich Social Media nicht bewältigen. Der Bauch ist auch gefragt: „Die Durchführung von Social-Media-Kampagnen bedeutet neben dem ergebnisorientierten Ansatz der Kampagnenplanung auch, dass Sie sprichwörtlich auf Ihr Bauchgefühl hören müssen und sich intensiv mit den potenziellen Kontakten beschäftigen müssen.“

Was tun wenn es nicht rund läuft?

Nur nicht aufgeben, meinen die Autoren: “Auch bei kritischen Stimmen im Netz sollten Sie nicht sofort aufgeben, sondern Ihren Zielen treu bleiben. Für den äußersten Notfall, wenn bei aller Kritik und einem Gegensteuern kein Erfolg in Sicht kommt, sollten Sie eine alternative Lösung parat haben.“

Quelle: bit.ly/agcxSI

 
 

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