
Das Buch bietet einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten von Web 2.0 in der Finanzdienstleistungsbranche und zeigt anhand von vielfältigen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten, was bereits in der Branche funktioniert und was nicht. Die Inhalte im Überblick:

Stefan Raake und Claudia Hilker Das Kommunikationsverhalten ändert sich radikal. Drei von fünf deutschen Internetnutzern sind in sozialen Netzwerken aktiv. Kein anderer Bereich des Internets wächst so schnell. Die Verweildauer steigt dreimal schneller als im Durchschnitt aller Websites.
Soziale Netzwerke werden immer wichtiger
Kommunikation ist nicht mehr durch Unternehmen oder Institutionen steuerbar. Einige Firmen begreifen inzwischen „Social Community Marketing“ als wichtigen Bestandteil ihres Marketing-Mixes. Die Finanzbranche steht am Beginn eines nachhaltigen Veränderungsprozesses, der bestehende Geschäftsmodelle in Frage stellt. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Finanzbranche untersucht das neue Buch von Stefan Raake und Claudia Hilker „Web 2.0 in der Finanzbranche“ (Gabler Verlag 2010).
Die Finanzkrise ist auch eine Vertrauenskrise
Nachdem sich weltweit viele der größten Banken und einige Versicherungsgesellschaften auf dem US-Immoblienmarkt verspekuliert haben und gigantische Abschreibungen hinnehmen mussten, ist das Vertrauen der Kunden gegenüber den Finanzinstituten sowie zwischen den Finanzinstituten selbst in kürzester Zeit massiv eingebrochen.
Sind Banken bald überflüssig?
In Web 2.0 werden Bewertungs- und Vertrauensmechanismen an vernetzte Menschen delegiert. Werden Banken – und andere Finanzdienstleister – auf lange Sicht ersetzt? Elektronisches Vertrauensmanagement könnte an ihre Stelle treten. Gehört dem Social Banking die Zukunft? Wie kann das Vertrauen ins Finanzsystem und dessen Akteure wieder hergestellt werden?
Web 2.0 bietet neue Chancen
Beispiele für Web-2.0-Anwendungen sind Wikis, Blogs, Foto- und Videoportale wie YouTube, soziale Online-Netzwerke wie StudiVZ, Tauschbörsen und Preisvergleichsdienste oder Bewertungsportale wie Ciao.
Wie tief Web-2.0 bereits in unseren Alltag eingedrungen sind, zeigen folgende Beispiele: