Reputationsmanagement im digitalen Zeitalter

Public Relations | 10 Kommentare | von Claudia Hilker

Wie wichtig Reputationsmanagement im digitalen Zeitalter ist, zeigt gerade wieder einmal die ADAC Krise. Viele Beispiele habe ich in mehreren Beiträgen in den vergangenen Jahren aufgezeigt. Anlässlich meines Seminars über Reputationsmanagment für die Georg von Holtzbrinck-Schule vom Handelsblatt, möchte ich hier noch einmal die Hintergründe des Reputationsmanagements mit Wirkungsweise, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen mit Video aufführen.

Worum geht es beim Reputationsmanagement?Claudia Hilker Reputationsmanagement

Heutzutage gibt es nichts mehr, was nicht im Internet diskutiert wird. Insbesondere in den sozialen Netzwerken wird sich permanent und rege über Marken, Produkte und somit auch über die Unternehmen dahinter ausgetauscht. Die Wirkung und den Einfluss, den die einzelnen Kommentare auf andere haben, sollten dabei nicht unterschätzt werden. Viele Bewertungsportale zeigen: Menschen vertrauen Menschen – auch im Internet. Deshalb ist es wichtig seinen Ruf kontinuierlich im Internet zu stärken und zu festigen und das auf allen Kanälen. Von Facebook und Twitter, bis zu Blogs und Bewertungsforen. Weil hier Meinungen gemacht werden.

Gefahren beim Reputationsmanagement

Viele scheitern an den Negativbemerkungen in den Social Media. Jeder Kommentar verbreitet sich wie ein Lauffeuer, gerade wenn er eingängig ist. Und vor allem negative Kommentare beeinflussen sehr stark. Das richtige Reputationsmanagement hilft, vernünftig zu reagieren und einer Verbreitung entgegen zu wirken. Aber dazu ist ein komplettes System erforderlich, das vor dem Krisenfall samt Plan und Schulung installiert ist.

Wie kann man Kritik entgegenwirken?

Um seinen Ruf im Netz konstant zu stärken, ist es wichtig auf die richtige Weise mit Kritik umzugehen. Zunächst sollten Sie erfassen, um was für eine Kritik es sich handelt. Ist diese ernstzunehmen oder nur reine Provokation? Wenn ersteres der Fall ist, bietet es sich an direkten Kontakt aufzunehmen und auf die Bedürfnisse des Users einzugehen. So lässt sich bloße Kritik im Bestfall in konstruktive umwandeln und Sie können noch etwas Positives für Ihr Unternehmen herausziehen. Gleichzeitig werden Sie von Seiten der User ernst genommen. Sie fühlen sich verstanden und bauen Vertrauen auf. Und das wiederum stärkt den Ruf und verbreitet sich ebenso schnell, wie die Kritik zuvor.

Wie helfen Social Media im Reputationsmanagement?

Die sozialen Netzwerke sind der Schlüssel für ihren guten Ruf im Internet. Besonders Plattformen, wie Facebook, bieten effektive und schnelle Möglichkeiten zur direkten Kundenkommunikation, Aufmerksamkeitsgenerierung durch Werbung sowie zum Sammeln von Feedback. Aber Facebook sollte nicht der einzige Kanal sein, der von Ihnen genutzt wird. Auch andere Social Media, wie Blogs oder Bewertungsforen, wie Quype, sollten Ihre Aufmerksamkeit haben. So erhöht sich die Reichweite und die Vielfalt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Aktive Präsenz im Internet durch Content-Marketing ist das A und O.

Video über Reputationsmanagement von Claudia Hilker

Im Video spricht Claudia Hilker von Hilker Consulting über Reputationsmanagement. Die Wirkungsweise wird erläutert, sie berichtet über Praxisbeispiele aus der Beratung und gibt Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen Shitstorms vermeiden und ihren guten Ruf im Internet steuern und managen können.

Seminar: Reputationsmanagement – der gute Ruf im digitalen Zeitalter

Claudia Hilker gibt passend zum Thema am 16. Oktober 2014 ein Seminar Reputationsmanagment für die Georg von Holtzbrinck-Schule vom Handelsblatt in Düsseldorf. Das Seminar richtet sich unter anderem an Führungskräfte, PR- und Marketing-Verantwortliche sowie Manager mit Repräsentanz-Aufgaben. Lernziele sind vor allem die Funktionsweisen der sozialen Netzwerke, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Usern sowie die Verhaltensregeln im Internet, der Umgang mit Kritik und Copyright Verletzungen. Weitere Infos sowie die Anmeldung zum Seminar finden Sie hier.

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