Share Economy: Teilen statt besitzen

Strategie | 3 Kommentare | von Claudia Hilker

Share Economy revolutioniert die Machtverhältnisse. Wissen besitzen statt Teilen war lange ein Trend. Wissen wurde lange als Machtmittel und Herrschaftsinstrument genutzt. Doch die Generation Y teilt. Der Begriff „Share Economy“ wurde von Harvard-Ökonom Martin Weitzman geprägt. Er besagt, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, umso mehr unter allen geteilt wird. In Social Media, und insbesondere seitdem es Leitthema auf der CeBIT-Messe ist, gewinnt Share Economy einen neuen Boom. Dabei werden Dinge geteilt, aber auch Wissen und Informationen.Share Economy: Teilen statt besitzen

 

 

Die Generation Y teilt

Vor allem bei den unter die 14- bis 29-Jährigen ist das Teilen beliebt: 25 Prozent nutzen es laut der Studie „Deutschland teilt“ – vor allem diejenigen mit höherer Bildung und höherem Einkommen. Sie werden oft Generation Y genannt, als Nachfolger der Babyboomer-Generation X. Mit den digitalen Medien aufgewachsen sind sie always online und gelten damit manchmal als Herausforderung für die Arbeitgeber. Sie wollen sie zunehmend neue Privilegien: Mehr Urlaub, mehr Flexibilität, mehr Freiheiten – und das teilt die Ökonomie des Teilens voran.

Stellenwert von Share Economy wächst

Der Begriff der Share Economy entstand, als die Generation Y gerade erst geboren wurde. In den 80er Jahren prägte der Harvard-Professor Martin Weitzmann den Begriff. Auch die Idee zum Tauschen und Teilen ist keine Erfindung der jungen Generation: Der erste Secondhand-Laden in Hamburg  öffnete seine Türen schon vor mehr als 40 Jahren.

Teilen in Social Media

Im Jahr 2009 wurde auf der „next09“-Konferenz wurde der Begriff Share Economy zunehmend auch für das Internet verwendet. Dabei meint Share Economy hier, dass Inhalte und Wissen nicht mehr ausschließlich durch den Empfänger konsumiert werden, sondern sie auch zu Distributoren werden. Es geht also um one-to-one (Artikel versenden per E-Mail), one-to-many (einen Artikel via Twitter oder Facebook teilen) oder ein many-to-many-Prozess (wenn viele mit vielen ihr Wissen teilen wie bei Wikipedia). Dieses Phänomen wurde bereits mit dem Begriff Wikinomics von Don Tapscott beschrieben. Share Economy gilt inzwischen als elementarer Web-2.0-Bestandteil und als wichtiger Trend für alle, die online Wissen erstellen und teilen.

Share Economy in der Wirtschaft

Beim Sharing nutzt man Gebrauchsgüter statt sie zu kaufen. Zum Beispiele zur Mobilität wie beim Carsharing oder auf Musikportalen wie Spotify, wo es um die zeitlich begrenzte Nutzung von Musikstücken geht. Auch bei Software setzt sich der Trend durch, wo es von umfassenden Paketen zu Teillösungen aus der Cloud geht. Offen sind Forderungen zur internationalen Nutzung. Bisher gibt es nur nationale Insellösungen, ohne Lösungen für die globalisierte Wirtschaft zu schaffen.

Weitere Beiträge zum Thema

> Akquise für Berater: Kunden gewinnen

> Erfolgreiches Marketing basiert auf Storytelling

> Digitales Marketing wächst weiter

Tags: , ,

Kommentare

  1. Pingback: Social Media für Unternehmen – Claudia Hilker Infografik: Größter Datenklau im Internet » Social Media für Unternehmen - Claudia Hilker

  2. Pingback: Social Media für Unternehmen – Claudia Hilker Projektmanagement im Social-Media-Zeitalter mit Infografik » Social Media für Unternehmen - Claudia Hilker

  3. Pingback: Social Media für Unternehmen – Claudia Hilker 10 Mio. Deutsche würden eine Videobrille kaufen » Social Media für Unternehmen - Claudia Hilker

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie k$ouml;nnen diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

ProvenExpert

Hilker Consulting hat 4.5 von 5 Sterne | 78 Bewertungen auf ProvenExpert.com

Newsletter

Eigene Bücher

Übersetzung

Facebook

Twitter