Wie Teambildung gelingt

Strategie | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Teambildung ist ein wichtiges Thema für Berater, Dozenten und Trainer. Heute habe ich Wissen und Methoden im Train-the-trainer Workshop von Dr. Marie Huchthausen, Geschäftsführung von Business Academy Ruhr, erworben, um mir die Aufgaben als Beraterin, Trainerin und Dozentin zu erleichtern. Dieses Know-how möchte ich als Blogbeitrag mit Ihnen teilen.

Warum ist Teambildung wichtig?

Der Großteil der Arbeit in Unternehmen findet in Teams statt. Abteilungen und Projekte arbeiten mit Teamarbeit. Deshalb sollte die Teambildung nicht dem Zufall überlassen werden. Die Teamentwicklung hat das Ziel, ein positives Arbeitsklima zu schaffen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten. Teambildung kann dabei, den Arbeitsgruppen und Teams im Verlauf ihres Bestehens automatisch phasenweise durchlaufen, zum anderen auch ein aktiver, gesteuerter Prozess, der der Verbesserung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern, insbesondere bei zeitlich befristeten Projekten dient. Ziel ist zumeist die Kooperationsbereitschaft und den Teamgeist zu fördern, um die Arbeitseffizienz des Teams zu steigern.

Die Teambildung verläuft in vier Phasen

Ziel ist es, alle Phasen erfolgreich zu bewältigen und damit eine gesunde Teambildung stattfinden kann. Das Modell von Tuckman beschreibt vier Entwicklungsschritte für Gruppen: 1) Forming, 2) Storming, 3) Norming, und 4) Performing.

Teambildung

1) Forming: die Einstiegs- und Findungsphase ist durch Unsicherheit und Verwirrung gekennzeichnet. Die Teammitglieder machen sich miteinander bekannt und sichern ihre Zugehörigkeit zur Gruppe ab. Regeln und Ziele werden definiert und die Gruppe öffnet sich langsam der Aufgabe. Die Beziehungen der Teammitglieder untereinander sind noch unklar.

2) Storming: in der Auseinandersetzungs- und Streitphase kommt es häufig zu Unstimmigkeiten über Prioritäten, möglicherweise verfolgen Teammitglieder verschiedene Ziele. Machtkämpfe um die Führungsrolle und den Status verursachen Spannungen im Team. Die Beziehungen sind konfliktbeladen bis zu feindselig. Es erfolgen Abstimmungen über die Arbeitsorganisation. Die Leistung der Gruppe ist gering.

3) Norming: in der Regelungs- und Übereinkommensphase werden Normen und Regeln diskutiert oder durch stillschweigende Übereinkunft gefunden. Die Teammitglieder haben ihre Rollen gefunden und Kooperationen finden statt. Die Beziehungen werden harmonischer, die Akzeptanz steigt und das Team wendet sich der Aufgabe zu.

4) Performing: in der Arbeits- und Leistungsphase pendelt sich die Leistung der Teammitglieder ein. Das Team orientiert sich an dem gemeinsamen Ziel. Die Atmosphäre ist durch Anerkennung, Akzeptanz und Wertschätzung gekennzeichnet. Das Team arbeitet effizient und ergebnisorientiert zusammen. Die Team-Mitglieder gehen vertrauensvoll miteinander um, kooperieren und helfen sich gegenseitig.

Fazit: Man muss die Phasen gut kennen, um die Anzeichen wahrzunehmen und den Prozess zur Teambildung erfolgreich zu gestalten. Wenn man die Teambildung ignoriert kann es Probleme geben, z.B. Konflikte. Details gibt es bei Wikipedia.

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