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Growth Mindset: Denkweise für Erfolg

Das Growth Mindset ist ein Schlüsselfaktor für Erfolg. Viele Studien belegen, wie wichtig das Mindset für Erfolg ist. Was ist ein Growth Mindset? Im Beitrag findest du die Erfolgsfaktoren dazu.

Was ist ein Growth Mindset?

Woher stammt der Begriff Growth Mindset? Die Professorin Carol Dweck für Psychologie an der Stanford University erforscht unterschiedliche psychologische Denkweisen und ihre Auswirkungen auf persönlichen Erfolg oder Misserfolg. In Ihrem Buch “Mindset” schreibt sie: “Why waste time proving over and over how great you are when you could be getting better.”

Was bedeutet dies konkret? Das Growth Mindset beschreibt einen positiven Zustand unserer Denkmuster. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie mit Situationen des persönlichen Erfolgs oder Misserfolgs umgegangen wird. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mindsets.

Was ist die Chance? Eine ist die Möglichkeit, Herausforderungen als Chance zu sehen, um etwas Neues zu lernen – statt an der Angst zu scheitern. Doch welche Rolle spielen die verschiedenen Arten von Mindsets für Wachstumsstrategien innerhalb Unternehmen in der Digitalisierung?

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Growth Mindset und Digitalisierung

Ein Growth Mindsets besitzt die Fähigkeit sich ständig neu zu entdecken, um neue Skills zu lernen und persönlichen Misserfolg als Chance der Verbesserung zu betrachten. Dabei lautet die wichtigste Grundregel: Fehler sind OK, denn daraus wird gelernt! Studien zeigen, dass Mitarbeiter in Unternehmen oftmals Angst davor haben, Fehler zu begehen.

Woher kommt ein solches Denkmuster und wie passt es zur Digitalisierung? Leider entsteht ein solches Denkmuster oftmals in der Führungsetage eines Unternehmens. Dort werden Fehler nicht als Chance genutzt neues zu erlernen, sondern als reine Zeitverschwendung abgestempelt. Hinzu kommt, dass begangene Fehler meist mit hohen Sanktionen versehen werden.

Diese fehlende Akzeptanz führt zu unmotivierten Mitarbeitern, ein generell schlechterem Arbeitsklima und zum Schluss ein stagnierendes Unternehmenswachstum. Dabei ist nicht die Aufgabe der Führungskraft ein stagnierendes  Unternehmenswachstum zu fördern, sondern das genaue Gegenteil zu bewirken!

Dieser Punkt ist entscheidend als Treiber für die Digitalisierung in Unternehmen. Schließlich fordert die Digitalisierung ständige Innovation und Entwicklung und Innovation ist nun mal ein Prozess der Scheitern voraussetzt. Entscheidend ist nicht die Tatsache, sondern vielmehr die logische Konsequenz.

Was wird aus dem Fehlversuch gemacht? Es ist die Aufgabe der Führungskraft Innovation und Entwicklung innerhalb des Unternehmens voranzutreiben. Dementsprechend sollten Fehler klar und deutlich Kommuniziert werden. Dabei fungiert die Führungskraft als Vorbild und auch Vorbilder machen Fehler. Man sollte meinen, eine solche Denkweise hat sich bereits seit einiger Zeit fest etabliert.

Mindset Veränderungen in der Krise

Um Krisen erfolgreich zu meistern, reicht rationales Denken allein nicht aus. Da viele Faktoren hineinspielen, die unser Verstand alleine nicht erfassen kann, braucht es zur Lösung der Probleme eine neue Denkstruktur: ein neues Mindset.

Bei einer Krise geht eben nicht um Fakten. Es geht um Angst, Glaube und Perspektiven. Eine Krise beginnt da, wo sie uns bei unseren Emotionen packt und uns innerlich angreift.

Der Weg zu einer neuen Denkweise erfordert zunächst das Akzeptieren der Krise und deren Probleme. Dann folgt das Loslassen alter Glaubenssätze, damit sich das neue Mindset auf die neuen Rahmenbedingungen neu einstellen kann.

Das kann das Sprungbrett zu einem Bewusstseins-Shift mit einer höheren Denklogik sein. Sowohl das eigene Mindset kann sich ändern, als auch Gruppen und Gesellschaften. Es besteht die Chance, dass jeder für sich Wachstum gewinnt.

So können sich Wirtschaftssysteme aus ihren egozentrischen Sichtweisen herausentwickeln und zu einer neuen Ethik reifen, um die Wirtschaft in seiner bisherigen Form zu transformiert.

In dieser Krise liegt die Chance u.a. darin, die Veränderungen zur Digitalisierung durchzuführen und nachhaltige Lebens- und Arbeitsmodelle zu kreiieren. Das ist unsere Chance, die Dinge besser zu machen als sie vorher waren.

Wie fördert man ein Growth Mindset im Unternehmen?

1 Erfolg ist ein Prozess: Gute Ideen brauchen Zeit sich zu entwickeln. Es ist vor allem wichtig, dass Fehler klar und deutlich kommuniziert werden. Führungskräfte fungieren dabei als Vorbild. Sie sollten Fehler nicht negativ bewerten, sondern als Antrieb für Innovation und Entwicklung sehen.

2 Wertschätzung für Lernen in der Organisation: Im Fokus liegt eine Konstruktive Fehlerkultur. Scheitern sollte immer als eine Chance gesehen werden etwas neues zu lernen. Ein gutes Beispiel ist die 20% Regel von Google. Sie erlaubt Mitarbeitern 20% ihrer Arbeitszeit in eigene Projekte zu investieren. Dort ist es ihnen erlaubt, aus Fehlern zu lernen und neues zu entwickeln. Damit zeigt Google, dass die Lernprozesse der Mitarbeiter gefördert werden. Ein daraus entstandenes Projekt ist Google Mail. Ein weiterer starker Befürworter des Growth Mindsets innerhalb eines Unternehmens ist der ehemalige IBM CEO Louis Gerstner.

3 Richtiges Feedback: Um ein Growth Mindset im Unternehmen zu fördern ist es wichtig auf die richtige Art und Weise zu loben. Ein positives Denkmuster wird erst dann angeregt, wenn der Prozess im Vordergrund steht. Ein Beispiel: Das hast du gut gemacht! Du hast dir bestimmt viel Mühe gegeben! Diese Art des Lobens stimmuliert das Growth Mindset. Das richtige Feedback dient dazu, den Lernprozess und zukünftige Erfolge zu fördern. 

4 Führungskräfte als Ressource zum Lernen nutzen: Auch Führungskräfte begehen Fehler. Es ist wichtig diese offen und klar mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren. Denn erst dann haben die Mitarbeiter die Sicherheit Fehler begehen zu dürfen. Anhand der Führungskraft ist schnell festzustellen, ob ein Growth Mindset im Unternehmen gefördert wird. Dabei sollte stehts das Verhalten der Führungskraft beobachtet werden. Die Indikatoren sind: Wie wird gelobt oder bestraft? Vertuscht die Führungskraft die eigenen Fehler? Führend ist das ausgerufene Paradigma von Satya Nadella CEO von Microsoft: Don’t be a know-it-all. Be a learn-it-all. Er veröffentlicht jede Woche ein Video zum Thema was er selbst gelernt hat.

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