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Marketing Automation: Ein Leitfaden für die Praxis

Für viele Unternehmen ist Marketing Automation neu. Vielen Marketers fehlt ein Überblick dazu. Zur Orientierung haben wir einen Leitfaden erstellt, um dich in der Praxis zu unterstützen. In diesem Beitrag stellen wir dir einen Leitfaden zur Marketing Automation vor. Wie nutzt man Marketing Automation?

Warum Marketing Automation?

Das Kommunikationsverhalten der Kunden ändert sich. Traditionelle Medien / Kanäle wie Telefon, Fax oder E-Mail stagnieren. Neue, digitale Möglichkeiten wie Chat, Instant Messaging (z.B. WhatsApp) erfreuen sich hoher Zuwachsraten. Die Anzahl der Kanäle in Kauf- oder Serviceprozessen steigt.

Bis zu 6 unterschiedliche Kanäle werden von Kunden im Durchschnitt eingesetzt. Die Explosion der digitalen Kommunikation erfolgt mit einer enormen Dynamik und Wucht und trifft Marketers, Kommunikationsmanager, Call Center und die Customer Service-Organisation unvorbereitet.

Welchen Nutzen bringt Marketing Automation?

Marketing Automation birgt hohe Nutzenpotenziale für Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden. Damit wird die Digitalisierung in Marketing, Kommunikation, Service, HR, Vertrieb voran getrieben. Weitere Vorteille sind, positive Kundenerlebnisse und mehr Mitarbeiter Zufriedenheit.

Durch mehr Leads und Abschlüsse mit Salesfunnel und Mail-Automation werden mehr Leads gewonnen. Es führt zu Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Außerdem werden Kosten eingespart und der Gewinn steigt. Insgesamt steigt durch Marketing Automation der Firmenwert durch mehr Wachstumspotenziale.

Leitfaden zur Marketing Automation

Mit unserem Leitfaden zur Marketing Automation bekommst du eine Inspiration zur Umsetzung in der Praxis. Diese Roadmap zeigt die eine mögliche Vorgehensweise zur Marketing Automation auf.

  1. Die Strategie: Der erste Schritt zur Marketing Automation ist die Wahl der richtigen Strategie. Diese muss mit der Strategie und dem roten Faden des Unternehmens übereinstimmen.
  1. Customer Buyer Personas: Ist die Strategie erstellt, steht die Konzeption der Buyer Personas im Mittelpunkt. Dabei müssen Marketers Unternehmen analysieren und planen, welche Personas sie ansprechen wollen.
  1. Die Auswahl der Software: Das Verständnis für die zukünftige Richtung des Marketings hilft, die Softwarebedürfnisse zu erkennen. Unternehmen müssen bei der Auswahl darauf achten, welche Plattformen sich mit der Software verknüpfen lassen. Auch die Integration sozialer Netzwerke ist von Vorteil, um die Konsumenten besser zu verstehen.
  1. Das Monitoring: Innerhalb des Monitoring müssen Unternehmen Informationen über Konsumenten beziehen. Das gelingt, indem Unternehmen die zuvor erstellten Buyer Personas nutzen und darin Informationen über Websitebesucher oder Leads sammeln. So erhalten Marketer ein besseres Bild über die jeweilige Zielgruppe. Werden soziale Netzwerke in die Arbeit mit eingebunden, können Unternehmen ebenfalls erfahren, wie die Stimmung in Bezug auf das Unternehmen ist und was über die Unternehmensprodukte geschrieben wird.
  1. Die Erstellung des Content: Ist die Software implementiert, müssen sich Unternehmen der Erstellung des Contents widmen. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, die gewonnenen Informationen über die Zielgruppen zu nutzen, um den Content individuell an die Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen.
  1. Erfolgskontrolle und Verbesserung: Im Anschluss und während der Marketing-Aktivitäten müssen Unternehmen das Erfolgspotential erfassen und analysieren. Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, welche Bereiche gut gelaufen sind und bei welchen noch ein Verbesserungspotential besteht. Auch hier können die verknüpften sozialen Netzwerke sehr hilfreich sein, da an dieser Stelle auch erkannt wird, wie die Kommentare und Meinungen der jeweiligen Zielgruppe ausfallen. In der Erfolgskontrolle können Unternehmen allerdings auch weitere Informationen erhalten. Dazu müssen sie Metriken wählen, nach denen die Ergebnisse ausgewertet werden.

Sieben Tipps für deine Marketing Automation

Zum Abschluss dieses Beitrags möchte ich dir sieben Tipps für deine Marketing Automation geben.

  1. Die Zielgruppe: Sei dir deiner Zielgruppe bewusst. Achte auch auf die Sprache deiner Zielgruppe.
  2. Die Buyer Persona: Definiere deine Buyer Persona(s), die dir als Leitfaden in der Kommunikation mit deinen Zielkunden dient. Diese ermöglicht es auch, individuell zugeschnittene Inhalte zu senden. Speichere diese Informationen zentral, um Datensilos zu verhindern.
  3. Die Customer Journey: Nutze die gewonnenen Informationen über Leads und Kontakte, um diese in die einzelnen Phasen der Customer Journey einzuordnen. So kannst du gezielt herausfiltern, mit welchen Informationen du deinen Kunden behilflich sein kannst.
  4. Sicherheit: Marketing Automation erfolgt datenbasiert. Informiere dich bei der Auswahl der Marketing Software darüber, wo die Nutzerdaten aufbewahrt werden. Wenn dein Geschäft in Deutschland betrieben wird, sollte es seine Software mit deutschem Datenschutzrecht sein.
  5. Datenschutz: Frage bei jeder Art der Kundenkommunikation um Erlaubnis beim Kunden.
  6. Unentschlossene gezielt ansprechen: Unentschlossene Interessenten können durch gezielte Erinnerungen per E-Mail zu einem Lead oder Kunden werden. Das funktioniert zum Beispiel, wenn ein Interessent einen Warenkorb erstellt hat, den Produktkauf abgebrochen hat.
  7. Das Monitoring: Kontrolliere regelmäßig den Fortschritt deine Marketing-Aktivitäten und widme den Ergebnissen große Beachtung. Diese Learnings helfen dir dabei, Schlüsse zu ziehen, welche Marketing-Aktivitäten von Erfolg gekrönt sind und welche Möglichkeiten optimierungsfähig sind.

Lesen Sie auch unser Interview zum Thema: Praxis-Tipps zur Marketing Automation für den Versicherungsvertrieb. Wir hoffen, dass dir unsere Beiträge gefallen. Melde dich bei Beratungsbedarf.



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