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Mobile Marketing: Mobile Funnel zur Kundengewinnung

Mobile Internet ist mittlerweile die meistgenutzte Internet-Nutzung der User. Mobile Marketing ist somit eine relevante Maßnahme im Online Marketing für Unternehmen. Der Kaufabschluss über Smartphone und Tablet ist in den letzten Jahren immer weiter angestiegen, siehe: ARD / ZDF Online Studie 2020.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen die Potenziale und Herausforderungen zum Aufbau eines Mobile Sales-Funnels sowie Handlungsempfehlungen, wie Marketers mobile Touchpoints einrichten können.

Mobile Marketing durch steigende Smartphone-Nutzung

Smartphones dominieren heute unsere Online-Nutzung. Wir fragen darüber Nachrichten ab und erleben Unterhaltung. Wir sind rund um die Uhr online und können sofort auf alles und jeden reagieren, auch durch die Verknüpfung mit Social Media Netzwerke.

Ob in der Bahn, im Bus, vor dem Fernseher: durch Flatrates und WLAN ist das Surfen überall und jederzeit möglich. Damit ist das Nutzerverhalten für mobiles Internet extrem gestiegen. 2019 nutzten allein 74 Prozent der Deutschen vorrangig über mobile Devices das Internet, siehe Statista Abbildung.

Nutzer Mobiles Internet 2019
Quelle: Statista

Herausforderungen im Mobile Marketing

Wie jede Marketing-Maßnehme muss auch das Mobile Marketing einige Herausforderungen lösen. Während in der Kombination mit Content Marketing und Social-Media-Marketing User spezifisch angesprochen werden können, steigen auch die Erwartungen der Kunden an mobiles Internet. Beispielsweise muss eine Website mobil schnell laden, gut lesbar sein und leicht zu navigieren.

Für Google zählt demnach nicht mehr nur SEO, sondern auch der mobile Pagespeed für die Sichtbarkeit im Ranking. Hinzu kommt, was über den mobilen Standard hinausgeht, wie Responsive Design, spezielle Anzeigen und die Social-Media-Nutzung. Der mobile Kanal wird zum ersten Touchpoint der Kunden, da diese vermehrt ihr Handy auch zuhause nutzen.

Mobile Sales-Funnel zum Shoppen mit dem Handy

Ein Sales-Funnel ist in jeder Marketing-Methode ein wesentlicher Bestandteil. Meist geht es breit gefächerter los, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dann werden die Maßnahmen zugespitzt: von den Seitenaufrufen über Besucher und Downloads bis zu Kontaktaufnahmen und Aufträgen bzw. Kauf, siehe Grafik: Volker Wendeler, CC BY-SA 3.0.

Mobile Sales Funnel
Mobile Sales Funnel

Mobile Marketing Voraussetzungen zum Mobile Salesfunnel

Damit diese Conversion im Mobile Marketing funktioniert, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Offline und Online kombinieren: Laufen Offline-Kampagnen, wie Plakate oder TV-Werbung, lassen sich diese mit Online-Hinweisen verknüpfen, z.B. an Plakaten mit QR-Codes. Über Wifi-Tracking können Marketers dann Infos über User einholen. Gleichzeitig lässt sich Google Adwords nutzen, um auch online die Kampagne zu fahren und auch Social-Media-Marketing mit einzubeziehen und dort Touchpoints in den Netzwerken zu setzen.
  2. Content an User-Bedürfnisse anpassen: Kunden suchen Lösungen meist schnell und Stichwortartig über Google. Unternehmen sollten darauf achten, dass die Website und der Content so eingestellt werden, dass sofort Lösungen und Antworten geboten werden. Einträge in Google MyBusiness sind von Vorteil, wenn User Geschäfte oder Restaurants oder Praxen vor Ort suchen. Telefonnummern und Mail-Adressen sollten direkt vom Handy klickbar sein, ohne dass ich mir diese erst abschreiben muss. Ebenso ist Voice Search immer beliebter, wo vermehrt W-Fragen gestellt werden. Was läuft heute im Kino? Wo kann ich Topflappen kaufen? Um nur zwei Beispiele zu nennen. Im Bestfall gibt es Elemente auf deiner Website, die wie FAQs aufgebaut sind und diese W-Fragen beantworten. Somit rückt das bei Google in den Fokus.
  3. Mobile Usability: Eine Website, die mobil lange lädt, erstmal nur Werbung ins Auge springt, Bilder zu groß oder zu klein sind und man umständlich hin und her scrollen muss, wird in den ersten Sekunden viele User verlieren, vermutlich für immer. Unternehmen müssen auf die Ladezeit achten, möglichst nicht länger als 3 Sekunden, Buttons und Links müssen klar erkennbar sein, was wiederum dem weiteren Verlauf des Sales Funnels hilft.

Tipps: Mobile Funnels Prozesse einrichten

Es gibt drei Arten, wie man Sales Funnels im Mobile Marketing konzipiert und umsetzt.

  1. Akquise-Funnel: Dabei geht es um die genaue Zielgruppen-Abfrage. Das beginnt über kundenrelevanten Content gepaart mit kostenlosen Inhalten, wie ein geschenktes E-Book oder eine geschenkte Checkliste als Eisbrecher. Das wiederum trägt auch zur Experten-Positionierung bei. Auch ein Quiz ist hier möglich, die z.B. auf der Website oder über die Social Media geteilt werden. Die Daten helfen die Zielgruppe besser zu verstehen und zu definieren.
  2. Interaktions-Funnel: In der nächsten Phase geht es darum, das Vertrauen der Zielgruppe zu bekommen. Hierfür eigenen sich Erklär-Inhalte, wie Crash-Kurse oder How-to-Videos, die den Usern deine Produkte erklären oder deinen Service. Das geht einfach über die Website, Mailings oder auch die Social Media.
  3. Conversion Funnel: Im letzten Schritt geht es um den Kaufabschluss und die Kundenbindung. Der in den vorigen Phasen gewonnene Traffic soll Kunden bringen, was über die gezielte Ansprache funktioniert. Mache eine konkrete Angebot-Anfrage oder schlage eine Terminbuchung vor, z.B. für ein kostenloses Strategie-Gespräch oder eine Produkt-Probe. Je besser das Angebot durch die vorigen Phasen auf die User zugeschnitten ist, desto eher kommt es auch zum Kaufabschluss.

Fazit: Eine klar abgestimmte mobile Website, angepasst an die Bedürfnisse der Kunden und das heutige Nutzerverhalten, bringt dein Online Business stark nach vorn. Neue Technologien, wie Augmented und Vitual Reality werden das noch verstärken. Weiterlesen: ARD / ZDF Online Studie 2020.

Wir unterstützen Sie gerne bei deiner Mobile-Marketing- und Mobile-Sales-Strategie. Schreibe uns einfach eine E-Mail.

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